Micro-SaaS

Micro-SaaS entwickeln lassen

Ein Micro-SaaS ist Software für genau eine Aufgabe, nicht für alles. Was das heißt, wann es sich rechnet und wann nicht.

Was ein Micro-SaaS ist

Micro-SaaS ist keine Technik, sondern eine Entscheidung über den Umfang: eine Webanwendung, die einen einzigen Ablauf vollständig abdeckt, statt viele Abläufe halb. Ein Kernbildschirm, zwei oder drei Rollen, ein Export. Alles andere fällt weg.

Der Unterschied zur Tabelle ist der Betrieb: Login, Rechte, Sicherungen, Historie, Updates. Der Unterschied zum großen Standardsystem ist, was fehlt – und dass das Fehlende Absicht ist. Weil der Umfang klein bleibt, bleibt auch die Entscheidung klein.

Wann es die Tabelle schlägt

Solange eine Person die Datei pflegt und niemand sie prüft, ist die Tabelle unschlagbar. Sie kippt an drei Stellen: bei mehreren Bearbeitern, bei Nachweisen und beim Abtippen. Ab der zweiten Person brauchen Sie Rechte und einen gemeinsamen Stand; wer wann was geändert hat, steht in keinem Dateinamen; und jede Zahl, die von Hand wandert, kostet jeden Monat neu.

Ein brauchbarer Test: Zählen Sie die Minuten pro Woche, die jemand damit verbringt, Daten zu übertragen oder zu korrigieren. Multiplizieren Sie das mit einem Jahr. Mit dieser Zahl lässt sich rechnen.

Wann Standardsoftware die bessere Wahl ist

Wenn Ihr Ablauf derselbe ist wie bei tausend anderen Betrieben, kaufen Sie ihn. Lohn, Kasse, Buchhaltung, klassisches CRM: Dort gibt es ausgereifte Produkte mit vielen Jahren Regeländerungen. Diese Arbeit noch einmal zu bezahlen, ist teuer und riskant.

Eigenbau lohnt sich dort, wo Sie von der Norm abweichen und die Abweichung Ihr Geschäft ist. Häufig ist die Antwort beides: Standard für das Übliche, ein Micro-SaaS für die Abweichung, dazwischen eine Schnittstelle.

Was der Betrieb wirklich verlangt

Der Bau ist der kleinere Teil. Danach kommt, was Software am Leben hält: Updates, Sicherungen, die sich zurückspielen lassen, Überwachung, Fehlerbehebung. Dazu die Fragen, an die beim Start selten jemand denkt: Wer darf welche Daten sehen, wie lange bleiben sie, wer gibt sie heraus?

Deshalb steht Betrieb bei uns als eigener, monatlich kündbarer Posten und nicht im Kleingedruckten. Wer ihn im ersten Angebot verschweigt, verschiebt ihn nur auf Ihre Seite.

Der Weg dorthin

Derselbe wie bei jeder Individualsoftware von uns: Zuerst die Skizze, kostenlos und in einer Minute. Dann der Konzept-Sprint zum Festpreis mit klickbarem Prototyp und einer Liste dessen, was bewusst nicht dazugehört. Dann der MVP zum Festpreis; Code und Rechte gehen an Sie. Danach Betrieb und Weiterentwicklung, monatlich kündbar.

Bestehende Software erweitern wir ebenfalls zum Festpreis, wenn der Umfang klar umrissen ist.

SaaS auf Anfrage

Häufige Fragen

Was kostet ein Micro-SaaS?

Das hängt am Zuschnitt, und den kennen wir vor dem Konzept-Sprint nicht. Wir nennen deshalb keine Hausnummer: Jede Zahl, die vor dem ersten Gespräch fällt, ist entweder zu niedrig, um zu halten, oder zu hoch, um fair zu sein. Nach dem Sprint steht eine verbindliche Schätzung.

Wie klein darf ein Micro-SaaS sein?

So klein, dass eine Person seinen Zweck in einem Satz erklären kann. Wenn Sie zwei Sätze brauchen, sind es meist zwei Produkte – oder eine Version 1 und eine Version 2.

Können wir es später selbst weiterentwickeln?

Ja. Quelltext, Migrationen und Aufbauanleitung gehören Ihnen, und wir bauen mit gängiger, dokumentierter Technik. Ein Wechsel zu einem anderen Haus oder zu eigenen Entwicklern soll möglich sein, ohne dass etwas umgeschrieben werden muss.

Gehört KI in so ein Produkt?

Dort, wo sie Arbeit abnimmt und ein Mensch das Ergebnis prüft – Vorausfüllen, Zuordnen, Zusammenfassen, Entwürfe erstellen. Entscheidungen, Berechnungen und alles, was geprüft wird, bleiben bei deterministischem Code. So halten wir es auch in unseren eigenen Produkten.

Einen Ablauf im Kopf?

Beschreiben Sie ihn in einem Satz. Sie bekommen eine Skizze zu sehen und von uns in der Regel innerhalb von 1–2 Werktagen eine Antwort.